Hundert Jahre nach ihrer Uraufführung zählt Mahlers neunte Sinfonie zum Kernrepertoire. Lange galt sie als depressiver Weltabschied, die besten Interpreten bewahren sie vorm Absturz in Tiefsttrauer.
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| 1938: Wiener Philharmoniker; Bruno Walter. Naxos. CD, 0636943185223 |
Gustav Mahler (1860–1911), Sinfonie Nr. 9, erster Satz, Andante comodo. Nur stockend kommt das Werk in Gang, fast so, als seien gestörte Rhythmen das Fundament für die letzte vollendete Sinfonie des herz- und liebeskranken Mahler. Gleichzeitig wirken die herben Viertelschläge der Harfe wie das Geläut einer Totenglocke. Dann erst, nach diesen welt ...